Kopfgrafik
Kopfgrafik

Folgeschäden von unzureichenden Bautrocknungen

Bautrocknung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor zur Verhinderung von Folgeschäden eines Neubaus.

Während der Bauphase werden bis zu 3000 l Wasser in ein durchschnittliches Einfamilienhaus durch Putz, Estrich und Mauerarbeiten usw. in den Neubau eingebracht. Des Weiteren ist der Rohbau der Witterung solange ausgesetzt, dieser nicht geschlossen ist.

Ein Backstein kann bis zu 60% seines eigenen Volumens Wasser speichern. Die Kammern eines Hochlochziegels füllen sich in der Baufase bei jedem Regen wenn sie nicht abgedeckt werden. Ein vor Feuchtigkeit geschütztes Ziegelmauerwerk trocknet erst nach 120 - 360 Tagen von selber aus. Beton benötigt unter natürlichen Voraussetzungen zur Trocknung ca. 480 - 800 Tage.

Oftmals treten schon nach kurzer Zeit Schimmelpilze und feuchte Stellen auf an verschiedenen Bauteilen auf, welche während der Bauphase von Handwerkern überarbeitet wurden.

Aber auch ein nur generell zu feucht übergebener Neubau ohne schwere Durchfeuchtungen birgt die Gefahr von schweren Folgeschäden: Hinter frisch aufgehängten Gardinen, Bilderrahmen oder Schrankwänden und Möbelgarnituren bildet sich bei wohnlichen Zimmertemperaturen sehr schnell der Schimmelpilz.