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Funktionsweise

Für die Messung mit dem Differenzdruckverfahren wird ein Ventilator dicht in ein Fenster oder eine Tür der Außenhülle eingebaut. Nachdem alle Öffnungen der Gebäudehülle geschlossen sind, wird mittels des drehzahlgeregelten Ventilators, zwischen innen und außen, ein Unterdruck bzw. ein Überdruck von 50 Pa erzeugt.

Durch vorhandene Leckagen strömt Luft von außen nach. Der Ventilator muss die Summe der durch Leckagen einströmenden Luft fördern, um die Druckdifferenz halten zu können.

Es wird eine Messkurve von 60 bis 20 Pascal aufgenommen.

Zu treffende Messvorbereitung

Eine Luftdichtheitsmessung kann frühestens vorgenommen werden, wenn die luftdichte Schicht komplett fertig gestellt ist und alle Durchdringungen der Gebäudetechnik im endgültigen Zustand montiert sind.

  • Alle Bauteile die zur Luftdichtheit beitragen müssen vollständig verputz sein.
  • Durchbrüche zu nicht geheizten Räumen (z.B. Garage usw.) müssen geschlossen sein.
  • Die Dachluke muss eingebaut und funktionstüchtig sein.
  • Die Folienabdichtung im Dachschrägenbereich muss fertig gestellt sein.
  • Die Konterlattung muss auf Sparren und Kehlbalken angebracht sein.