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Trocknungstechnik bei Neubautrocknungen

Bei der Neubautrocknung werden am häufigsten Kondensationstrockner eingesetzt.

Da Kondenstrockner im Umluftbetrieb arbeiten, sollten Fenster Türen und sonsige nach außen vorhandenen Öffnungen bei der Anwendung geschlossen gehalten werden.

Ein wichtiger Vorteil der Kondenstrocknung ist die hohe Effizienz bei relativ geringem Energieverbrauch.

Kondenstrockner gehen sparsam mit der Energie um, da sie vorhandene Energie aus der Luft ausnutzen (Prinzip der Wärmerückgewinnung). Zusätzlich findet eine Erwärmung der Umgebungsluft statt. Sie sparen gegenüber der Trocknungsmethode des Heizen und Lüftens bis zu 20% der Energiekosten.

 

Funktionsweise eines Kondenstrockners

Kondenstrockner arbeiten ähnlich wie eine Klimaanlage. Der Trockner entzieht Feuchtigkeit durch Abkühlung der Luft unter den Taupunkt.



  • Ein Ventilator sorgt dafür, dass die Raumluft durch das Trocknungsgerät geleitet wird.
  • Hier passiert sie zuerst einen Luftfilter und wird dann durch ein Kühlelement gesaugt, das von einem Kältemittel durchflossen wird.
  • Daran kühlt sich die Lüft um ca. 16 °C ab, sodass der Taupunkt der Luft erreicht wird.
  • Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen und deshalb kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit am Kühlelement.
  • Das Kondensat tropft in eine Auffangwanne und von dort in den Wasserbehälter.
  • Die Abwärme, die bei der Wasserkondensation entsteht, wird in ein Wärmeteil geleitet.
  • Mit Hilfe dieses Wärmeteils wird die getrocknete kalte Luft, bevor sie wieder der Raumluft zugeführt wird, erwärmt.
  • Die Temperatur der ausgeblasenen Luft liegt etwa 2-3 °C über der Raumtemperatur.