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Wann kann mit einer Neubautrocknung begonnen werden?

Je nach Estrichart kann ca. 3-7 Tage nach einbringen des Estrichs mit der Trocknung begonnen werden.

Der Estrich sollte so weit ausgehärtet sein, dass er begangen werden kann.

Nach ca. 2-3 Tagen kann mit der Trocknung von Zement- und Gisputz begonnen werden.

Die Gefahr der Rissbildung in Estrichen und Putzen ist bei einem fachgerechten Einsatz von Kondenstrocknern nicht gegeben.

Mit Hilfe der Kondenstrockner sinkt die relative Luftfeuchte von 90 auf 70 Prozent relativ schnell. Relativ langsam vollzieht sich die Absenkung der Luftfeuchtigkeit von 70 bis auf 40 % relative Luftfeuchte. Dadurch sind der Estrich und alle anderen Bauwerksteile in der Lage schonend und gleichmäßig Ihren Wasseranteil an die sie umgebende Raumluft abzugeben.

Noch bessere Entfeuchtungsleistungen werden durch den kombinierten Einsatz von Kondenstrocknern und Ventilatoren erreicht. Bei Temperaturen unter 12°C sollte zusätzlich geheizt werden, da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann und somit eine effektivere und Energiesparendere Trocknung stattfindet.

Mit Gas sollte nicht getrocknet werden, da bei der Verbrennung von Gas erhebliche Mengen an Wasser entstehen. Der Einsatz von Gasheizgeräten und Gasstrahlern ist nicht zu empfehlen. Bei der Verbrennung von 1,0 kg Propangas bilden sich 1640 g Wasserdampf (1,64 l Wasser).Somit kann beim Einsatz von direkt betriebenen Gasheizern keine Trocknung stattfinden.

Beendet werden sollte die Trocknung erst wenn die Restfeuchte im Mauerwerk und im Estrich die normale Ausgleichsfeuchte erreicht hat. In der Regel ist das nach ca. 10-14 Tagen.

Dieses kann mit Messgeräten nachgewiesen werden.